Informationen:

Kartenvermittlung für Menschen mit geringem Einkommen.

Unser Büro befindet sich in der Rommelsbacher Str.1, Zimmer 100.
Unsere Öffnungszeiten (Pandemiebedingt nicht zuverlässig):
Dienstag bis Donnerstag von 11:00 bis 13:00 Uhr.
Telefon: 07121 937 68 11 fwa.reutlingen@gmail.com

Wer kann Gast der Kulturpforte werden?

Sozialhilfe-, Renten-, ALG II-Empfänger und Geringverdiener (30% über ALG II, Wohngeldempfänger, Inhaber von Berechtigungskarten der Tafelläden und dem Reutlinger Gutscheinheft.
Wenn Sie sich bei einem Wohlfahrtsverband als Gast eingetragen haben,werden Sie von Ehrenamtlichen angerufen und es wird Ihnen eine Freikarte angeboten. Diese Ehrenamtlichen unterliegen der Schweigepflicht. Die Freikarten werden an der Abendkasse unter Ihrem Namen hinterlegt.

Wo kann ich Gast werden?
Melden Sie sich bei einem der Wohlfahrtsverbände:

AWO – Rommelsbacher Str. 1, 72760 Reutlingen, 07121 23 82 5
Caritas – Kaiserstr. 27, 72764 Reutlingen,  07121 16 56 -0
Der Paritätische – Hans-Reyhing-Str. 42, 72762 Reutlingen, 07121 26 81-21
Diakonie – Planie 17, 72764 Reutlingen, 07121 94 86 0
Rotes Kreuz – Obere Wässere 1, 72764 Reutlingen,  07121 92 87 0

Anmeldeformular >>>
Sie können dieses auch ausdrucken und zu einem der Wohlfahrtsverbände bringen.

Der geschäftsführende Vorstand

Vorsitzender:
Rüdiger Weckmann
07121 44792
weckmann@kabelbw.de

2. Vorsitzender:
Friedrich Länge
07121 49 08 85
flaenge@gmx.de

Kassierer:
Sven Plietzsch
0176 41445820
s.plietzsch@gmx.de

Bitte melden Sie sich bei uns, wenn Sie mehr Informationen brauchen, Interesse am Ehrenamt oder an der Mitgliedschaft im Verein Kulturpforte Reutlingen haben!

Rechte für unser Logo:

Romeo und Julia

Ort: Theater Reutlingen Tonne, Datum: 20.01.22 - 20:00
Noch 2 Karten verfügbar.

Beschreibung:

von William Shakespeare Warum die Montagues und die Capulets miteinander bis aufs Messer verfeindet sind, weiß eigentlich niemand mehr – so lange schon brodelt dieser Konflikt, der viel Leid über beide Familien gebracht hat. Als sich ausgerechnet Romeo, ein Montague, und Julia, eine Capulet, Hals über Kopf ineinander verlieben, stürzen sie sich und ihre Familien darüber in tiefste Konflikte. Shakespeares emotionaler Klassiker über den tragisch endenden Konflikt der jugendlichen Liebenden, die Grenzen und Vorurteile überwinden und letztlich Frieden stiften, wird in einer frischen Fassung präsentiert, wobei ein besonderer Reiz dadurch entsteht, dass die Titelpartien mit einer Tänzerin und einem Tänzer besetzt sind, so dass der ganz eigene und völlig abgehobene Kosmos dieser Liebenden über die Mittel der Bewegungssprache besonders intensiv zum Ausdruck kommt. Regie Enrico Urbanek Choreografie Yaron Shamir Textfassung: Karen Schultze Ausstattung: Iskra Jovanović-Glavaš Musik: Stefan Menzel / Sandrow M Mit: Irfan Kars, David Liske, Konstantinos Papamatthaiakis, Simona Semeraro, Chrysi Taoussanis, Daniel Tille

Jontef

Ort: Kulturzentrum franz.K, Datum: 21.01.22 - 20:00
Noch 2 Karten verfügbar.

Beschreibung:

JONTEF (dt. »Festtag«) gründeten sich bereits 1988 in Tübingen und feiern nun zum 32sten Mal diesen ihren Festtag mit Musik und Theater. Ein Festtag der „klejnen Mentschelach“, mit denen wir vor über dreißig Jahren angefangen haben, der Menschen nicht nur im jiddischen Schtetl der Vergangenheit, sondern auch heute, hier und anderswo, der Menschen, die sich begegnen, sich verlieben und verlieren, bekriegen und versöhnen.Der in Israel gebürtige Sänger und Schauspieler M. Chaim Langer gilt momentan als der bedeutendste authentische Vertreter der jüdischen Erzählkultur in Deutschland. Sein großes komödiantisches Talent entfaltet er bei Geschichten großer jüdischer Autoren wie I. B. Singer, A. Kaminsky oder H. Heine und in zahlreichen Anekdoten aus der Welt des jüdischen Humors. Die Musik von Jontef umfasst die ganze Welt der osteuropäischen Klezmermusik: Virtuose Instrumentalnummern, humorvolle und melancholische Lieder, die von Joachim Günther brillant gespielte Klezmerklarinette, Wolfram Ströles virtuose Violine, Peter Falks gezupfter und gestrichener Kontrabass; Musik, in der Wehmut und Ausgelassenheit diese unnachahmliche Verbindung eingehen, deren Charme sofort gefangen nimmt. Jontef wurde als Trio 1988 am Landestheater Tübingen durch den in Israel geborenen Schauspieler Michael Chaim Langer (Gesang, Schauspiel), den Komponisten Joachim Günther (Klarinette, Akkordeon) und den Musiker Wolfram Ströle (Violine, Gitarre) gegründet. 1999 erweiterte sich das Trio zum Quartett mit dem Musiker Peter Falk (Bass).

Quichotte

Ort: Kulturzentrum franz.K, Datum: 28.01.22 - 20:00
Noch 2 Karten verfügbar.

Beschreibung:

„Nicht weniger als ein Spektakel“. „Es ist immer gut, einen Pressetext mit einem Zitat zu beginnen.“ (Friedrich Nietzsche) Zurecht werden Sie sich nun fragen: Hat er das wirklich gesagt? Hat er nicht. Aber es wäre doch ein schöner Anfang für einen solchen Text, der nun die Schwierigkeit meistern soll, etwas zu erklären das man einfach live erleben muss. Denn es gibt eben solche Phänomene, deren Wirkung auf Bildern oder in Erklärungen nicht an das Liveerlebnis heranreicht: Polarlichter zum Beispiel, oder ein Nacktmull. Sowas muss man mit eigenen Augen sehen. Genau wie dieses Bühnenprogramm.Klar, man könnte jene urkomischen Geschichten anpreisen, die Quichotte von sich und den Irrungen der Menschheit zu erzählen weiß. Man könnte sich der rührenden Poesie widmen, mit welcher er sich auf die Seite derjenigen schlägt, deren gesellschaftliche Stimme kaum gehört wird. Man könnte die Sinfonie der Zwischentöne erwähnen, mit welcher er das Publikum bespielt und dabei politisch ist, ohne aufdringlich zu werden. Es wäre natürlich der Freestylerap zu nennen, der jedes Mal den Saal zum Kochen bringt – bei welchem die Zuschauer interagieren. Und natürlich müsste man von den Liedern erzählen, die das Ganze in ein musikalisches Gewand kleiden. Aber würde das ausreichen, um etwas zu beschreiben, das sich erst auf einer Bühne für das Publikum in Gänze entfalten kann? Sie ahnen es. Also, warum packen Sie nicht eine Wunderkerze ein und schauen Quichotte dabei zu, wie er das kreative Innere seines Kopfes nach außen kehrt.

The 8th Annual Walter WHO? Rumble

Ort: Kulturzentrum franz.K, Datum: 29.01.22 - 21:00
Noch 2 Karten verfügbar.

Beschreibung:

Zum 8ten mal feiern die Reutlinger Jungs von Walter Subject nun das »Walter WHO? Rumble« im franz.K. »Der Walter« wie die Band auch liebevoll genannt wird, stellt dieses Jahr sein neues Album »SIGNALS« vor und liefert damit den Soundtrack für die Karacho-Momente im Leben. Stampfende Beats, Starkstrom-Gitarren, drückende Bässe und Gesangs-Melodien, die sich tief in jede Ohrmuschel fressen. Die überaus wohlklingende Mischung aus Stoner Rock, Alternative, Dance und Rock’n’Roll zündet live ein Feuerwerk und geht direkt ins Bein.The Oriental Voodoo Conference „The Oriental Voodoo Conference” hat sich Mitte 2016 um den Emmendinger Sazspieler und Sänger Matthias Ambs versammelt. Es handelt sich um ein klassisches Rocktrio, das die elektrische Gitarre gegen eine türkische Saz ausgetauscht hat. Die Kombination des exotischen Klangs dieser orientalischen Langhalslaute mit Elementen aus Alternative-, Hard- und Bluesrock erinnert nicht von ungefähr an die legendäre „Alex Oriental Experience“ aus den siebziger Jahren. Mit Andreas Schmidt am Bass und Harald Wendle am Schlagzeug kleidet die „Conference“ ihren west-östlichen Stilmix allerdings in ein mehr am Song orientiertes, zeitgemäßes Gewand. Mitte 2018 hat die Band ihre erste CD veröffentlicht, 2019 im Finale des Fürstenberg Bandcontestes „Lokalderby“ auf dem Freiburger Zeltmusikfestival den dritten Platz errungen. Ende 2021 hat die „Oriental Voodoo Conference“ ihre aktuelle CD „II“ veröffentlicht.

Iris Lemanczyk: Brennnessel-Haut

Ort: Kulturzentrum franz.K, Datum: 01.02.22 - 20:00
Noch 2 Karten verfügbar.

Beschreibung:

Eine wahre Geschichte über Rassismus und Diskriminierung, aber auch über Freundschaft. Wichtige Informationen zur aktuellen pandemischen Lage finden Sie HIER. Wir bitten darum, sich vor einem Besuch im franz.K zu informieren! In der Geschichte geht es um die unzertrennlichen Freunde Kajetan Reinhardt und Heiner Geißler (genau, der Heiner Geißler – der mittlerweile verstorbene CDU Politiker) im Dritten Reich. Kajetan ist ein Sinto, ein „dreckiger Zigeuner“, wie er von den Mitschülern beschimpft wird. Als die Nazis an die Macht kommen, darf Kajetan in der Schule nicht mehr neben Heiner in der ersten Reihe sitzen. „Dreckige Zigeuner“ sitzen ganz hinten. Kajetan wird getriezt, nur Heiner und die Webers halten zu ihm. Doch dann muss Heiner wegziehen und Kajetans Familie landet im Ummenwinkel, einem Zigeunerlager am Rand von Ravensburg. Stück für Stück wird Kajetan und seiner Familie das bisherige Leben genommen – und die Freiheit. Für einen Teil von Kajetans Familie endet diese in Auschwitz. Eine Geschichte über Rassismus und Diskriminierung, aber auch über Freundschaft. Eine wahre Geschichte.

Rhapsody in Magic

Ort: Kulturzentrum franz.K, Datum: 05.02.22 - 20:00
Noch 2 Karten verfügbar.

Beschreibung:

von und mit Nikolai Striebel und Jaana Felicitas Rhapsody: „Ein Musikalisches Werk, das an keine spezielle Form in der Musik gebunden ist. Die musikalischen Themen der Rhapsodie bauen nicht unbedingt aufeinander auf oder nehmen Bezug aufeinander. Sie sind wie lose Gedanken.“ Überträgt man diese musikalische Definition ins Magische, bekommt man was? Ganz genau - ein Feuerwerk an Effekten, Geschichten und magischen Illusionen. Ein Abend voller Überraschungen und verrückter Einfälle.Nikolai und Jaana Felicitas haben sich bei den Weltmeisterschaften der Zauberkunst in Südkorea kennengelernt... logisch oder? Die Beiden sind vielseitig, unangepasst und haben ständig zu viele Ideen. Also zeigen sie am liebsten gleich alle und verbinden dabei ihre unterschiedlichen Hintergründe und Spezialitäten. Die Tänzerin und der Manipulator zeigen, was die Welt der Zauberkunst so besonders macht. Gedanken, die auf den ersten Blick unmöglich erscheinen, werden auf der Bühne Wirklichkeit. Freuen sie sich auf eine lustige, interaktive und neuartige Zaubershow, fern von jeglichen Klischees!

Olaf Bossi

Ort: Kulturzentrum franz.K, Datum: 06.02.22 - 19:00
Noch 2 Karten verfügbar.

Beschreibung:

Wie Olaf Bossi den Minimalismus für sich entdeckte. Ein humorvoll-aufgeräumtes Comedy & Kabarett Programm durch den Weniger-ist-mehr-Dschungel. Brauche ich das wirklich? Oder kann das weg? Diese Frage hat sich Olaf Bossi vor einigen Jahren gestellt. Während sich in Wohnung, Kalender und Kopf Gegenstände, Termine und Gedanken türmten, war das Konto immer viel zu schnell leer und es fehlten Zeit, Freiheit und Zufriedenheit.Olaf Bossi war klar: Es war Zeit für einen Neuanfang. Doch wie? Als zweifacher Familienvater waren die Handlungsmöglichkeiten begrenzt. Die Weltreise mit Selbstfindungstrip war ausgeschlossen. Statt weiterhin zu versuchen sich glücklich zu konsumieren, begann er bewusster zu leben. Doch diese »Diät der Dinge« war leichter gesagt als getan. Welche Methoden des Aufräumens und Ausmistens grandios funktionierten und welche floppten, das hat Olaf Bossi auf einer zweijährigen Abenteuerreise durch den Minimalismus Kosmos erkundet.Seine wichtigsten und humorvollsten Erkenntnisse auf dem Weg zum Minimalismus-Experten sowie selbst entwickelte Methoden präsentiert er in seinem Programm. Er zeigt, dass Aufräumen richtig Spaß machen kann und gibt Hilfestellungen für ein leichtes, schuldenfreies und medial entschlacktes Leben. *Und am Ende verrät Olaf Bossi sein Erfolgsgeheimnis gegen Handysucht: ein zweites Handy!* Werden Sie Teil der ,,Ballast-Revolution"! Sagen Sie mehr Ja zum Nein! Für mehr Zufriedenheit und weniger Ballast im Leben. Olaf Bossi hat zahlreiche Kleinkunstpreise gewonnen und die Presse schreibt über ihn: »Er bringt das Publikum dazu ihr eigenes Leben im Spiegel zu betrachten und sich kringelig zu lachen«. (Kraichgau Stimme)

Markus Barth

Ort: Kulturzentrum franz.K, Datum: 10.02.22 - 20:00
Noch 2 Karten verfügbar.

Beschreibung:

Haha... Moment, was? Wichtige Informationen zur aktuellen pandemischen Lage finden Sie HIER. Wir bitten darum, sich vor einem Besuch im franz.K zu informieren! Ein halbes Jahr war Markus Barth (nicht zu verwechseln mit Mario Barth...) auf Reisen und seit er zurück ist, besteht sein Leben fast ausschließlich aus „Haha... Moment, was?“-Situationen. »Haha... Moment, was?« - das ist diese Millisekunde zwischen spontanem Lachen und »Oh verdammt, die meinen das ernst!«. Zwischen »Du verarschst mich doch!« und »Hui, du machst das aber hartnäckig!«. Kurz: Die Momente, in denen dir schlagartig klar wird, dass die globale Kaffeetafel bisweilen gehörig einen an der Waffel hat. Und diese Momente sind überall: Im Biomarkt und im Weißen Haus, auf Kölner Radwegen und ungarischen Campingplätzen, in Veronika Ferres-Tweets und Xavier Naidoo-Interviews. Ehrlich, schlau und vor allem brüllend komisch — so zeigt Markus Barth in seinem neuen Stand-up Programm den einzig sinnvollen Umgang mit akutem Weltenwahnsinn auf: Lachen, wundern, wieder lachen. Denn niemand verzweifelt so sympathisch an der Welt, wie Markus Barth.Markus Barth, geboren 1977, in Bamberg, wuchs auf in Zeil am Main (»Fachwerk! Frohsinn! Frankenwein!«). Seit 1999 wohnt er in Köln (»Kölsch! Klüngel! Karneval!«) und arbeitet als Autor und Headwriter für zahlreiche Fernsehsendungen (u.a. »Ladykracher«, die »Heute Show« und »Nix Festes«). Seit 2007 tritt er deutschlandweit mit seinen Stand-up-Programmen live und im TV auf (»Pufpaffs Happy Hour«, »Quatsch Comedy Club«) und ist regelmäßiger Gast in vielen Radioformaten (»WDR5 Vorleser«, »Kabarettfest«). Von Markus Barth sind mittlerweile sieben Bücher erschienen, unter anderem »Der Genitiv ist dem Streber sein Sex«, »Mettwurst ist kein Smoothie« (Rowohlt) und »Soja-Steak an Vollmondwasser« (Lappan).

Florian Schroeder

Ort: Kulturzentrum franz.K, Datum: 11.02.22 - 20:00
Noch 2 Karten verfügbar.

Beschreibung:

Es ist Zeit für einen Neustart ­– so sehr wie noch nie. Und zwar heute. Eigentlich schon gestern. Aber da hatten wir keine Zeit. So hat das Geschrei das Gespräch ersetzt, es gibt keine Freunde mehr, nur noch Feinde – und Opfer. Die Digitalisierung ist unsere Chance und doch schafft sie uns ab! Disruption und Revolution sind permanent geworden. Wir kennen alles und wissen nichts. ADHS ist keine Krankheit mehr, sondern die neue Digitalkompetenz. Alles soll eindeutig sein und ist doch so paradox: Während wir mit Hochgeschwindigkeit der Apokalypse entgegenrasen, sehnen wir uns verzweifelt nach neuen Helden. Der neue Messias – dringend gesucht. Aber wehe, er ist dann doch (nur) ein Mensch. Die Welt ist oft genug untergegangen, drehen wir sie einmal auf links! Florian Schroeder drückt den Reset-Knopf. An diesem Abend formatieren wir die Festplatte neu – jenseits von Weltuntergang und Erlösungsversprechen, jenseits von Hysterie und Gleichgültigkeit, jenseits von Gut und Böse. Reflexion statt Reflexe. Ein Virus hat gezeigt, was das unerreichte Ideal von Millionen selbsternannter Influencer weltweit war: viral zu gehen, die Menschheit zu infizieren – ganz ohne Anstrengungen. Und jetzt? Der Neustart wird kleiner, aber nicht enger; vorsichtiger, aber nicht ängstlicher; regionaler, aber nicht nationaler. Oder kommt doch alles anders? Neustart ist ein Abend in Masken – Schroeder setzt sie auf - nicht, um uns zu schützen vor Infektionen, sondern um uns zu impfen mit dem Wahnsinn. Denn in jedem Wahnsinn liegt eine Wahrheit und jede Wahrheit braucht eine Spur Wahnsinn. Wenn alle »Game over« rufen, setzt Schroeder auf Neustart.Über Florian Schroeder Florian Schroeder (Jg. 1979) hat in Freiburg Germanistik und Philosophie studiert. Schon zu Studienzeiten begann er seine Bühnenkarriere als Kabarettist und Parodist, sammelte Erfahrungen als Radio- und Fernsehmoderator und erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Er lebt in Berlin. Schroeder moderiert die »Florian Schroeder Satireshow« für Das Erste, hr und rbb, außerdem die SWR-Kabarettsendung »Spätschicht«. Auf WDR 2, radioeins und hr1 ist er wöchentlich mit seinen Radiokolumnen zu hören. Von März bis Anfang Juli 2020 war Florian Schroeder fast täglich mit seiner Quarantäne-Show auf Instagram live und sprach mit prominenten Gästen aus Politik, Kultur und Comedy. Im Rowohlt Verlag hat er mehrere Bücher veröffentlicht. Florian Schroeder ist ein gefragter Meinungsbildner der jungen Generation und gern gesehener Gast in Talkshows. Seine Marke: die genaue Beobachtung der politischen und gesellschaftlichen Situation. Er ist immer aktuell, analysiert, bewertet und hinterfragt.

„Quartett“

Ort: Landestheater Tübingen, Datum: 15.02.22 - 20:00
Noch 2 Karten verfügbar.

Beschreibung:

Von Heiner Müller „Quartett“ erzählt von einander durchdringender Liebe und Hass und der Abgründigkeit menschlichen Begehrens. Die Marquise de Merteuil und ihr ehemaliger Geliebter, der Vicomte de Valmont, treffen erneut aufeinander. Beide stammen aus einer von Dekadenz und Langeweile geplagten aristokratischen Oberschicht, die sich in rhetorisch geschliffenen Wortduellen und sexuellen Intrigen ergeht: Merteuil fordert Valmont heraus, ihre jungfräuliche Nichte Volanges zu verführen, er überlegt aber, die religiöse Madame de Tourvel zu entehren. Ein Spiel im Spiel entsteht und im Verlauf übernehmen die beiden sämtliche Rollen: Valmont spielt sich und die von ihm begehrte Tourvel, die Marquise spielt Valmont und ihre Nichte Volanges. Zwischen den Zeilen immer auch verhandelt: Ihre abgründige Beziehung zueinander. Heiner Müllers „Quartett“ spielt gleichzeitig in einem Salon vor der Französischen Revolution und einem Bunker nach dem dritten Weltkrieg und stellt so geschickt die Frage nach den Werten der Aufklärung und ihrem Fortdauern. Im Theater auf dem Theater werden spielerisch moralische und sexuelle Grenzen und Gendernormen überschritten, um diese zugleich zu hinterfragen.

Heiners Schmuckschatulle

Ort: Kulturzentrum franz.K, Datum: 16.02.22 - 19:00
Noch 2 Karten verfügbar.

Beschreibung:

Wurden Sie von Heiner Kondschak schon mal eingeladen? Nicht? Dann freuen Sie sich und genießen Sie Ihr erstes Mal. Natürlich hat er auch Gäste aus der Kunst eingeladen. Seien Sie mit uns gespannt, welche Schätze er da aus seiner Schmuckschatulle zaubert. Freuen können Sie sich in jedem Fall auf einen Abend voller Abwechslung, Schmunzeln und Lachen, auf Ernstes, Bekanntes und Neues, auf Musik, Theater, Lyrisches, Comedy oder Tanz. Kurz: Ein nicht alltägliches Programm, gewohnt ungewöhnlich moderiert und mit Eigenem angereichert von Heiner Kondschak.

„Maria Stuart“

Ort: Landestheater Tübingen, Datum: 17.02.22 - 20:00
Noch 2 Karten verfügbar.

Beschreibung:

Schauspiel von Friedrich Schiller Zwei Frauen in einer Männerwelt. Die Frauen sind Königinnen, ihre Regentschaft ist umstritten. Die schottische Königin Maria Stuart wird vom protestantisch gesinnten Adel ihres Landes beschuldigt, ihren Gatten ermordet zu haben. Die Katholikin flieht und sucht Schutz in England. Dort wird Maria, die einen legitimen Anspruch auf den englischen Thron hat, gefangen genommen und zum Tode verurteilt - unter dem Vorwand, einen Anschlag auf Königin Elisabeth arrangiert zu haben. Die politischen Lager am englischen Hof stehen sich feindlich gegenüber: Die eine Partei will Maria Stuart vor dem Tode bewahren, die andere so bald wie möglich ihre Hinrichtung erreichen. Rettung erhofft sich Maria Stuart von einer Begegnung mit Königin Elisabeth. Doch der berühmte Streit der Königinnen besiegelt ihr Schicksal. Von Elisabeth als Hure beschimpft, vergisst Maria jede Dipolmatie und bezeichnet ihre Rivalin als Bastard. Diese Demütigung, Eifersucht und Angst bestimmen den tragischen Ausgang der Geschichte: den Tod Marias auf dem Schafott. Schillers klassisches Königinnendrama diskutiert das räuberische Verhältnis von Macht und Moral, indem es den Einfluss von ganz privaten Gefühlen und Interessen auf Politik beschreibt. In "Maria Stuart" (1801) drückt sich Schillers tiefe Skepsis gegenüber der Möglichkeit moralischen Handelns in der Politik aus - eine Skepsis, die angesichts der heutigen Heerscharen von Lobbyisten, Beratern und Funktionären auch Jahrhunderte später aktuell geblieben ist.

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